Über die Selbsthilfegruppe

Über STOMA-Selbsthilfegruppe Salzburg

Die STOMA-Selbsthilfegruppe Salzburg wurde 1989 als eigener Verein gegründet. Vor der Gründung war sie 10 Jahre lang eine Zweigstelle der ÖSTERREICHISCHEN ILCO in Salzburg. Infos zum Dachverband unter www.ilco.at. Die STOMA-Selbsthilfegruppe Salzburg umfasst derzeit ca. 65 Mitglieder. Info-Material wie z.B. das zweimal jährlich erscheinenden ILCO-Magazin mit Erfahrungsberichten und Wissenswertem zu STOMA kann beim Vorstand angefragt werden. Broschüren zur Ernährung, STOMA-Kochbücher und STOMA-Wörterbücher sind ebenfalls verfügbar.

Ziele der Selbsthilfegruppe:

Die Diagnose STOMA bedeutet für viele Menschen eine Reihe von praktischen und psychischen Problemen. Angst vor Isolation, Hoffnungslosigkeit und Sorgen sind die Begleiterscheinungen. Wir stehen Neuoperierten und Angehörigen zur Aussprache zur Verfügung. Nach der Entlassung aus dem Krankenhaus kann es immer wieder zu Rückschlägen und Pannen kommen. Wir versuchen, den Betroffenen Mut zu machen und ihnen zu zeigen, dass man auch mit einem künstlichen Darmausgang gut leben kann. Unser Ziel ist, die Situation der Stomaträger zu verbessern bzw. zu erleichtern und den Betroffenen und deren Angehörigen mit Rat und Tat beizustehen.
Dazu gehören unter anderem, Hilfe bei Behördenwege, Antragstellung für einen Behindertenausweis, ,,EURO-KEY" (= Schlüssel für die Behinderten WCs) sowie Informationen über soziale Angelegenheiten. Kontakte zu weiteren Selbsthilfegruppen im In- und Ausland sowie zu Firmen welche die benötigten Produkte liefern ermöglichen uns, unsere Erfahrungen weiterzugeben.
Interessante Vorträge informieren über Neuheiten auf dem Gebiet der Stoma Versorgung. Wir laden auch Stoma-Schwestern, Arzte, Apotheker, Diätologen und andere Berater zu unseren Treffen ein. Fixer Bestandteil im Verein sind die Gruppentreffen sowie der jährliche Sommerausflug und eine Weihnachtsfeier. Wir versuchen alle Gemeinden im Land Salzburg zu ersuchen unseren Info-Folder zu veröffentlichen bzw. an den Amtstafeln auszuhängen. Weiters wird mit STOMA-Schwestern und Ärzten in Krankenhäusern Kontakt aufgenommen, damit diese Informationen direkt an die Patienten weitergeben. Von unseren Mitgliedern werden Infos in verschiedenen Arztpraxen aufgelegt. Für neue Mitglieder gibt es eine eigene INFO-Mappe.