Selbsthilfegruppe Burnout, Angst & Depression Innergebirg

Anlaufstelle für Menschen, die an Burnout, Angst, Panikattacken und/oder Depressionen leiden.

Von Betroffenen für Betroffene

(beim 1. Mal Begleitung von Angehörigen möglich)

Reden hilft!

Wir bieten:

Begleitung & Unterstützung auf dem Weg aus der Krise.

Im geschützten Rahmen und unter strengster Verschwiegenheit können Betroffene ihre Probleme vorbringen und finden Verständnis und Halt.

Erfahrungsaustausch über Behandlungsmethoden, Ganzheitsmedizin,

Möglichkeiten zur Eigeninitiative; 

Vermittlung zu spezifischen Hilfsstellen, Organisationen und Ärzten;

Infos über die Erkrankung & Therapiemöglichkeiten, sowie Vorträge & Workshops von Fachreferenten runden das Programm ab.

 

Kontakt

Unsere Gruppe

Gegründet wurde die Gruppe im Jahr 1999 im Gasteinertal,

seit 2014 gibt es auch eine Zweigstelle in St. Johann im Pongau.

Infofolder

 

Gedicht an mich selbst

Ich bin immer für dich da - alles ist gut

zum Gedicht

 

Gruppenregeln

  1. Schweigepflicht: Geben Sie niemals an Außenstehende weiter, was in Ihrer Gruppe besprochen wurde.
  2. Regelmäßige Teilnahme: Kommen Sie pünktlich zu den Gruppentreffen. Wenn Sie verhindert sind, melden Sie sich bei einem Gruppenmitglied.
  3. Sie sind Ihr eigener Chef: Bestimmen Sie selbst, was Sie sagen wollen. Sprechen oder schweigen Sie wann Sie wollen.
  4. Störungen haben Vorrang: Unterbrechen Sie das Gespräch, wenn Sie nicht wirklich teilnehmen können, zum Beispiel wenn Sie traurig, ärgerlich oder gelangweilt sind.
  5. „Ich“ statt „man“ oder „wir“: Sprechen Sie von sich Selbst und verallgemeinern Sie nicht.
  6. Es kann immer nur eine Person sprechen: Hören Sie aufmerksam zu, wenn jemand spricht. „Seitengespräche“ werden unterlassen.
  7. Eigene Meinung statt Fragen: Fragen können andere in die Enge treiben, jeder darf aber seine eigene Meinung haben und seinen Standpunkt vertreten.
  8. Wenn Sie einer Person aus der Gruppe etwas mitteilen wollen, sprechen Sie diese direkt an.
  9. Geben Sie eine Rückmeldung, wenn Sie das Bedürfnis haben. Löst das Verhalten eines Gruppenmitgliedes angenehme oder unangenehme Gefühle bei Ihnen aus, teilen Sie dies der betreffenden Person sofort mit.
  10. Wenn Sie eine Rückmeldung erhalten, hören Sie ruhig zu. Versuchen Sie nicht gleich sich zu verteidigen. Denken Sie daran, dass es bei Ihrem Gegenüber um subjektive Gefühle und Wahrnehmungen geht.
  11. Beachten Sie Ihre Körpersignale: Horchen Sie in Ihren Körper hinein, er kann Ihnen oft mehr über Ihre Gefühle und Bedürfnisse erzählen als Ihr Kopf.
  12. Gegenseitige Hilfe: Vor allem am Anfang gelingt es vielleicht nicht immer, alle Regeln zu beachten. Die Gruppenmitglieder erlauben sich daher gegenseitig, dass sie sich gegebenenfalls freundlich und ohne Vorwurf an die Einhaltung der Regeln erinnern dürfen. Ironische oder abfällige Bemerkungen oder ein „Auslachen“ kommen dabei nicht vor.

Ziele der Gruppe

  • Betroffenen können sich im geschützten Rahmen der Gruppe anvertrauen
  • Informationsaustausch und gegenseitige Hilfestellung
  • Fachvorträge, Workshops und gemeinsame Unternehmungen
  • Die persönliche Entwicklung wird gefördert

Erfahrungsberichte

A: Ich bin seit 18 Jahren bei der Gruppe, habe viel Hilfe und Unterstützung erfahren und es geht mir seither viel besser, bin gerne dabei und wir sind Freunde.

B: Seit 13 Jahren bin ich dabei, fühle mich sehr wohl und verstanden. Mir ist viel geholfen worden. Durch die speziellen Kurse vom Dachverband (DV Selbsthilfe Salzburg, Anm.) konnte ich mich gut weiterbilden und damit auch die Gruppenleiterin in ihrer ehrenamtlichen (Freiwilligen-)Arbeit unterstützen. In meiner persönlichen Entwicklung habe ich enorm profitiert. Wir haben einen sehr guten Zusammenhalt und auch Spaß.

C: Bin zwar erst seit Kurzem in der Gruppe, habe mich aber gleich angenommen und wohl gefühlt. Hier treffen sich Menschen, die keine leeren Phrasen oder gutgemeinte Ratschläge von sich geben, denn jeder hier durchlebt gerade eine schwierige, vielleicht sogar die schwierigste Zeit in seinem Leben. Soweit es in dieser kurzen Zeit möglich ist, habe ich von der Leitung als auch von den Gruppenmitgliedern schon sehr viel Unterstützung und Zuspruch erfahren. Ich bin sehr froh, dass ich diesen Schritt gemacht habe und auch, dass ich diese SHG gefunden habe.

Wichtige Telefonnummern und Kontakte

Psychosozialer Dienst Pongau Tel. Nr. 0662 / 8042 - 3599          psds@salzburg.gv.at

Telefonseelsorge Tel. Nr. 142 (ohne Vorwahl)

Krisenintervention Pongau Tel. Nr. 06412 / 20033                        krise.pg@promentesalzburg.at

Aktivitäten

Gruppentreffen

!!! Aufgrund der derzeitigen Covid-19-Situation und der

aktuell gültigen COVID-19-Schutzmaßnahmenverordnung 

sind persönliche Gruppentreffen im Moment wieder eingeschränkt möglich !!!

Eine telefonische Voranmeldung ist unbedingt erforderlich, da Ort und Zeit

immer erst kurzfristig geplant werden können.

 

Wir wollen uns gegenseitig in der Gruppen schützen, daher sind folgende COVID-19-Schutzmaßnahmen unbedingt einzuhalten:

  • eine Atemschutzmaske der Schutzklasse FFP2 (ohne Ausatemventil) oder höher
  • ein Abstand von mind. 2 Metern
  • Keine Teilnahme bei positivem Covid-19-Testergebnis
  • Keine Teilnahme bei Symptomen, die auf eine Covid-19-Erkrankung hinweisen

Diese Schutzmaßnahmen bleiben derzeit auch nach einer Impfung gegen Covid-19 in Kraft.

 

Scheuen Sie sich jedoch nicht,

gerade in dieser herausfordernden Zeit telefonisch oder per E-Mail

mit uns Kontakt aufzunehmen. Wir sind gerne für Sie da.

Kontakt

Wo & Wann:

Hotel Brückenwirt, 5600 St. Johann/Pg, Hauptstraße 78: jeden 4. Montag im Monat
Evang. Pfarrsaal, 5630 Bad Hofgastein, Martin-Lodinger-Str. 5: jeden 2. Montag im Monat

Beginn: jeweils 18 Uhr
Dauer: ca. 2 – 3 Std.

Mitfahrgelegenheit auf Anfrage möglich.

Ablauf eines Gruppentreffens:

Begrüßung
Blitzbefindlichkeitsrunde: wie geht es mir im Moment
Besprechen von verschiedenen spezifischen Themen (z.B.: Achtsamkeit, Selbstwert, Ernährung, Bewegung, Medikamente)
Allfälliges, Termine, Veranstaltungen...
Blitzbefindlichkeitsrunde am Ende des Treffens

Zusätzliche Aktivitäten:

  • Jährlicher Wandertag
  • Weihnachtsfeier
  • Besuch von spezifischen Vorträgen
  • Workshops & Vorträge von Fachreferenten zur Weiterentwicklung

Über die Erkrankung

Seelische Erkrankungen sind gut behandelbar:

  • Medikamente
  • Psychotherapie
  • Unterstützung in der Selbsthilfegruppe
  • Lernen, mit der Erkrankung umzugehen
  • Hilfe zur Selbsthilfe
  • Ernährung und Bewegung
  • Entspannung und Schlaf

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